
Dass ihr es bis zu diesem Blog geschafft habt, bedeutet, dass Ihr aus irgendwelchen Gründen die ersten seid, die das Almhandbuch in die Finger gekriegt (und bis zur vorletzten Seite gelesen) habt. Oder dass ihr so viel Zeit habt, im Internet nach Büchern zu stöbern (wie pervers!). Ich stehe (gleichzeitig mit dem Erscheinen des Buches) in den Startlöchern zu meinem dritten Almsommer, gemeinsam mit meiner Freundin, die heuer die Hauptregie führen wird. Und die Viehhüter unter euch wissen, dass diese Vorbereitungszeit eine brutale Phase ist. Eine, in der man in der Stadtwelt rigoros „Nein!” zu hundert netten Sachen sagen muss, die im Sommer (ohne einen) geschehen werden.
Und eine, in der man sich langsam wieder psychisch auf Holzhacken, Selberkochen, frühes Aufstehen (in meinem Fall), eiskalte Klobrillen und knallharte Fitnessmärsche einstellen muss. Auch beim dritten Mal ist das keine leichte Übung, und mir graut schon vor den letzten Stunden vor dem Aufbruch, die bis jetzt immer alles andere als würdevoll und bedächtig verlaufen sind. Richtig los gehen tut es, wenn auf den Kärntner Bergen der Schnee weg getaut ist und die Kühe genug Futter finden. Das lässt sich nicht monatelang vorhersagen, was ich regelmäßig von meinen Almmeistern Hans und Christof mitgeteilt („Wie schautsn aus bei Euch?” - „Nas hat no gut an Meta. Und für Morgn hat er mehr angsagt.”) bekomme. Aber wenn es soweit ist, lasse ich euch das natürlich wissen.
Einstweilen: Immer brav Kühe zählen! Man weiß nie, wozu es gut sein könnte …
13. 31. 2008 um 17:19
Na, da bin ich ja gespannt, freue mich schon sehr, mehr von Dir zu lesen!
20. 31. 2008 um 14:15
Hallo,
habe zum geburtstag dieses herrliche Buch geschenkt bekommen, es verschlungen und hoffe auf Fortsetzung.
Eine gute Mischung aus: viel Spaß, Ernst und so manche Hintergrundinformation (wichtig für uns aus dem hohen Norddeutschland wo man ja alles Quark ist).
21. 31. 2008 um 14:07
Genial, köstlich, lecker - dieses Buch duftet nach Almwiese, schmeckt nach Butterbrot, man hört die Kuhglocken läuten während die “Zechn” im eiskalten Gebirgsbach gekühlt werden.
Übrigens bin ich der Meinung, dass Kühe die schönsten Augen der Tierwelt haben. Und erst diese Wimpern!!!!
Tobias, nachdem du ja jetzt wieder auf der Alm bist, gibt es ja vielleicht die Hoffnung auf eine Fortsetzung von Rosa & Co ??!!!! Almkräuterduftende Grüße von einem Stadtmenschen (Wien) der das Glück hat im Sommer die Alm geniessen zu dürfen (Hochwechsel - Alpenausläufer u. Grenzberg NÖ/Steiermark)
25. 31. 2008 um 12:47
Einfach göttlich dieses Buch! Vor allem, wenn man selbst als Stadtmensch all diese Erfahrungen gemacht hat, entlocken die Geschichten nicht nur ein Schmunzeln, sondern ein herzhaftes Lachen und die unglaubliche Lust, wieder z’Alp zu gehen. Es macht einfach süchtig. Gratuliere Dir zu diesem grandiosen Werk und wünsch Dir an guaten Summa!
25. 31. 2008 um 16:46
Hallo Tobias,
dieses Buch brachte mir mein Mann vor drei Tagen mit nach Hause. Ich habe während der Musi im Festzelt gelesen (immer dann wenn wir nicht spielen mussten und schön versteckt, dass die Gäste nichts davon mitbekamen). Obwohl wir gerade umziehen, habe ich es fertig gelesen und bin begeistert! Ein Alm-Wochenende beim Bildungswerk habe ich schon mitgemacht, Dein Buch ist die ideale Erweiterung und macht noch mehr Lust, auf die Alm zu gehen.
Deine “Schreibe” gefällt mir, ich schau nach den anderen Büchern auch mal.
Einen schönen Sommer wünsche ich Euch
Gruß Barbara
31. 31. 2008 um 11:54
Hallo Tobias!
Wir haben in unserem Heimatort eine kleine Bücherei,in der zwei Frauen monatlich 8 Bücher vorstellen ,die dann auch ausgeliehen werden können. Im nächsten Monat ist ” Kuhl” dran und ich freue mich schon auf die Reaktionen der übrigen Leseratten.Ich habe mich köstlich dabei amüsiert und kann dieses etwas “andere Buch” durchaus weiterempfehlen.Weiter so -war eine tolle Idee!!!
Ute Gerhard
08. 30. 2008 um 18:51
Servus Tobias,
ich bin selber Landwirt (Ferkelerzeuger) und hab das Buch regelrecht verschlungen. Deine Ehrlichkeit hat mich gefreut, und ich hoffe, dass Du durch Dein Buch einige Bildungslücken bei Stadtmeinschen schließen konntest.
Klaus Münzer
10. 30. 2008 um 16:41
Hallo Tobias,
zwei Wochen nachdem ich dein kuhles Buch im Laden entdeckt hatte (hab mich tierisch erschrocken, als es losgemuht hat) und meinem Liebsten geschenkt hab, bekam ich`s per Post von einer Freundin zum Geburtstag (es befinden sich jetzt also zwei Exemplare in unserem Haushalt).
Hab meines in zwei Tagen verschlungen (wir waren auf Kurzgeburtsttagsurlaub unterwegs unter Schafen - die sind auch nett aber nicht so toll wie Kühe.
Weißt du, jedes Mal, wenn wir wandern sind und an einer Alm mit Kühen vorbeikommen, wünsche ich mir, ich könnte einen Sommer lang Kuh sein in so einem Paradies- das muss himmlich sein: kein Stress, kein TV, kein Telefon, kein Krach, nur Natur !!!!!!
Kuhle Grüsse aus Freising und viel Spass bei eurer nächsten Almsaison!
petra
11. 30. 2008 um 22:39
Hallo Tobias,
habe mit viel Freude Dein Buch gelesen und einiges an Anregungen mitgenommen. Ich hoffe noch einiges in dieser Richtung von Dir lesen zu können.
Bis dahin,
Stephan
17. 30. 2008 um 21:16
Grüss Gott Tobias, ich habe das buch gekauft und im postauto zu lesen angefangen und so gelacht, dass alle passagiere die köpfe nach mir umdrehten. Einfach herrlich erfrischend. Da ich als grossmutter wohl kaum, als hirtin auf die alp gehen werde, geniesse ich deine lektüre doppelt. Mein spaziergang mit hund einer weide entlang, hat nun eine ganz andere bedeutung. Viel Hirtenglück und ein toller sommer wünscht dir nelly !
18. 30. 2008 um 17:08
Hallo, Nelly!
Denn Du bist die erste Schweizerin, die mir schreibt. Großmutter-Sein verhindert per se nicht unbedingt, Hirtin zu werden. Vor allem nicht, wenn man auch noch so Internet-fit ist. Danke für die Hirten-Glückwünsche!
Ich gratuliere, Du hast eine persönliche Antwort des Autors gewonnen.
Alles Liebe!
Tobi
06. 31. 2008 um 21:00
Hallo Tobi,
dieses Buch ist einfach grandios und bestätigt vieles was ich bisher mit Kühen erleben durfte. Auch ich bin in meiner Kindheit mit Kühen aufgewachsen und auch heute noch habe ich täglichen Kontakt mit ihnen auf Viehweiden bei meinen Hundespaziergängen. Auch ich liebe sie sehr und rede mit ihnen und streichle sie (wenn sie es mögen) und freue mich dann noch lange über den wunderbaren Kuhgeruch an meinen Händen (ich kann mich gar nicht satt riechen). Meine Hündin liebt es sich in “Kuhpiesel” zu wälzen, und deshalb habe ich auch nach unseren Gassis “noch lange etwas davon”…
Bitte noch unbedingt eine Fortsetzung des Buches bringen, es gibt LEIDER so wenig wirklich gute Kuhbücher mit Herz. ENDLICH ein Kuhbuch in dem man die Liebe zu den Kühen richtig spüren kann. Herzlichen Dank. Hoffentlich seid Ihr noch ganz viele Sommer mit den Kühen auf der Alm, allein schon für die Kühe, sie haben es wirklich verdient!!!
Schöne Grüße aus Garmisch-Partenkirchen
helene und Hündin lisa
26. 31. 2008 um 15:19
Tolles Buch habe es in zwei Tagen verschlungen. Erhoffe mir eine Fortsetzung in der selben amüsanten Art. Kann jedem das Buch nur empfehlen.
Weihnachtliche Grüsse aus Kärnten
Hubert Dreier
25. 31. 2009 um 21:04
Hallo Tobi,
mir hat Dein Buch sehr gut gefallen, habe es richtig verschlungen und ich würde mich daher sehr freuen, wenn es bald eine Fortsetzung geben würde.
Grüße aus Heidelberg
Tanja
14. 30. 2009 um 07:42
Servus Tobias,
habe Dein Buch in Sizilien verschlungen und die Leute am Pool mit meinem für sie unmotivierten Lachen verunsichert. Danke für die Kurzweil und die Lust auf mehr von Dir zu lesen. Mit meiner Baumoosalm ( seit 11/09 gepachtet ), erlebe ich Natur und Kinder in einem selten Einklang: “Gestörte” Jugendliche lachen frei, unterhalten sich gesittet und trauen sich sich zu langweilen!
Der Almvirus greift um sich, und das Kühezählen ist wirklich verdammt schwierig!
Konny
14. 30. 2009 um 10:10
Hallo. Konny!
)
Freut mich sehr, dass Du offenbar wirklich Spaß hattest mit dem Büchlein. (Die italienische Version für Deine Poolfreunde ist leider noch ausständig.
Was Deine Alm angeht: Spannend klingt das!. Ihr habt die ja vor allem noch gar nicht so lange! Wieviele Kühe? Wieviel Mühe? Wieviel Milch? Käse? Habt Ihr da echte “schwer erziehbare” Jugendliche oben? Oder sprichst Du da “liebevoll/ironisch” von den eigenen?
Liebe Grüße
Tobi
22. 30. 2009 um 18:56
Hallo Tobias!
Habe dein Buch vorige Woche in meinem Urlaub gelesen. Ich trage mich auch schon seit Jahren mit dem Gedanken auf die Alm zu gehen - auch als nicht unbedingt besonders landwirtschaftlich auskennender Städter. Leider hat der Mut und die Konsequenz bis jetzt gefehlt. Aber zumindest du hast mir wieder Mut gegeben, dass es durchaus möglich ist, als nicht almvisierter Mensch auf die Alm zu gehen.
Liebe Grüße
Chistian
28. 30. 2009 um 15:22
Hallo Christian,
freue mich sehr über Dein positives Feedbach zum Buch. Was die Konsequenz betrifft: Die Sache hat in mir ja auch ziemlich lange gearbeitet. Und irgendwann ist dann die Schmerzgrenze erreicht…
Der nächste Sommer kommt bestimmt!
Tobi
10. 31. 2009 um 21:36
“Griatzi” Tobias,
ich bin durch Zufall über dein Buch gestolpert und musste schon beim Lesen des Einbandes lachen.
Nachdem das ja scheinbar nicht euer letztes Almerlebnis war, schreit das doch gerade nach einem zweiten Buch, oder nicht? Ich wäre auf jeden Fall eine der Ersten die in den nächsten Buchladen rennen und es kaufen würde!!!
Prompt habe ich es natürlich gekauft und verschlungen! Ich habe echt selten so ein witziges Buch gelesen! Im Zug auf der Fahrt zur Arbeit habe ich glaube ich das eine oder andere Mal komische Blicke geerntet als ich mich gerade mal wieder zurückhalten musste um nicht laut loszuprusten!!!
“Pfiadi” und machs gut,
Kerstin
27. 31. 2009 um 15:34
Servus Tobi,
Aller Anfang macht Muh 
richtig geniales Buch, und Hut ab vor der Entscheidung. Nach dem Buch “Über die Berge zu mir Selbst”, und dem “Alpsommer” von Ute Braun bin ich bei deinem Büchlein gelandet. Hat sehr viel Spass gemacht, bis eines Nachts die Kuh gemuht hat, weil es das Buch vom Nachtisch gehauen hat.
Ich denke lange darüber nach ähnliches zu wagen, aber Haus, Frau und Job machen die Entscheidung nicht leicht. Deshalb erstmal zwei Wochen Südtirol
Weiter so
und a Servus
Frank
27. 31. 2009 um 23:24
Hallo Frank,
tut mir leid, wenn das “Muh” Dich um den Schlaf gebracht hat. Ich persönlich war auch nie ein Fan von diesem Ding. Es ist ziemlich fehleranfällig und lenkt mir zu sehr vom Inhalt ab (man kann es übrigens auch rausnehmen…). Ich hab das glaube ich schon mal an anderer Stelle erzählt, aber das Beste ist, dass eines der Rezensionsexemplare im vergangenen Jahr Bombenalarm samt Evakuierung in einem großen Redaktionshaus ausgelöst hat, weil die im Postbüro das Muh-Modul nicht identifizieren konnten. Das kann nun wirklich nicht jedes Buch von sich behaupten.
Ich fühle mich geehrt in welchem Kontext von “artverwandten Büchern” Du mein Almhandbuch gelesen hast. Und zu Deinen Plänen kann ich nur sagen: Jeder nach seinen Verhältnissen. Wenn Zeit und Gelegenheit reif für Dich sind wirst Du Deinen Traum schon umsetzen. Ich drücke Dir die Daumen dazu!
Tobi
27. 30. 2009 um 20:52
Hallo Tobi!
Ich habe eben gerade dein Buch ausgeleseun und bin ja sowas von begeistert! Ich habe mich sehr über deine Darstellung der Tiere gefreut. Ich liebe Kühe, finde sie wunderschön. Sie sind solch gutmütige Charaktertiere, dass sie es echt verdient haben, dass man sich einemal so ausgiebig wie du mit ihnen beschäftigt.
Besonders gefreut hat mich aber die Geschichte mit den Schweinen. Zu Schweinen hab ich einen noch heißeren Draht und konnte mich super in deine Erzählungen einfühlen.
Ich war kürzlich in Tirol in Urlaub und habe mich wahnsinnig gerne bei den Almkühen aufgehalten, die da frei rumlatschen durften. Es ist echt interessant, diese Tiere zu beobachten, vor allem, wenn man sie schon ein wenig kennen gelernt hat. Diese riesigen Viecher können echt frech werden, meine Güte.
Jedenfalls musste ich oft an meinen Urlaub und an “meine” Kühe denken, als ich dein Buch las und habe jetzt richtig Lust bekommen, auch mal richtig auf die Alm zu gehen, auch wenn ich es wahrscheinlich nicht durchhalten würde. Spätestens bei Hannibal und den Mücken wäre bei mir der Spaß vorbei.
Als ich dein Buch gekauft habe wusste ich erst gar nicht so recht, ob das denn eine soooo sinnvolle Investition war. Ehrlichgesagt war ich auf Schnäppchenjagt und habe es mit einigen anderen Mängelexemplar-Büchern zusammen gekauft. ich dachte, ich nehme es mal als Gag, wegen des grässlichen “Muh” und der Erinnerungen an meinen schönen Urlaub. Ich war dann echt überrascht, als ich es schon nach der ersten Seite nicht weglegen konnte, weil es mir so gut gefiel!
Am Anfang hat es noch Spaß gemacht, die anderen Passagiere zu erschrecken, aber später hat es mich selbst genervt.
Von außen sah es mir fast ein wenig zu kitschig aus… Also nciht die Wiese, sondern der Name “kuhl”… das fand ich etwas kitschig… habe jetzt gar nicht mit so gutem Inhalt gerechnet.. wie gesagt.. sollte nur ein Gag sein.
Als ich mich dann dazu entschloss, es tatsächlich zu lesen (weil wunderbar) ist als allererstes dieses Muh rausgeflogen… War einfach doof, da ich oft im Zug lese
Lange Rede, kurzer Sinn:
Vielen Dank, dass ich an deinen Erlebnissen auf der Alm teilhaben durfte!
Ich hatte sehr viel Spaß und Assoziationen!
28. 30. 2009 um 12:25
Hallo, Lisa
ich hab mich sehr über Dein detailliertes Mail amüsiert. Und Du hast recht (auch wenn Du das so deutlich nicht gesagt hast), dass einer der größten “Mängel” dieses “Muuh!”-Modul ist. Um es diplomatisch auszudrücken: Bei der Herstellung und Vermarktung eines Produktes sind immer mehrere Leute am Werk. Was Du über den Inhalt sagst ist für mich natürlich extrem schmeichelhaft, und es gibt mir zu denken, was die marktschreierisch kontrastierende Optik und den Titel betrifft. Aber andererseits glaube ich auch nicht, dass das Buch im 21. Jahrhundert leichter die richtigen Leser finden würde, wenn es dezenter (und damit unscheinbarer) im Regal stünde.
Am allermeisten freue ich mich aber immer (bei Dir und auch bei anderen Lesern), wenn mein Empfinden der Kühe (und auch der Schweinchen) Menschen anspricht, die das ähnlich sehen.
Wir leben nun mal auch in einer Zeit der Verrohung und der oberflächlichen Wahrnehmung, man kann nicht alles immer an sich ranlassen, was passiert, sonst wird man ja wahnsinnig. Und da ist es einfach schön, wenn sich gelegentlich die Sensibilität für die unauffälligen Dinge ein Plätzchen am Licht erkämpft.
Liebe Grüße
Tobi